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  • Impressionen und Fazit zur #LBM2017 und #BMB17

    Wenn du als Buchblogger aus Leipzig kommst, hast du einmal im Jahr Heimvorteil. Und zwar im Frühjahr wenn die Leipziger Buchmesse stattfindet. Es gibt bisher kein Jahr, indem ich dieses Baby ausgelassen habe. Doch in diesem Jahr war ich leider wie im letzten Jahr sehr beschäftigt…
    Doch ich habe mir am Sonntag die Zeit genommen, etwas für mich und meinen Blog zu machen und habe mir eine Karte für die Buchmesse Blogger Session schenken lassen. Mein Eindruck und mein Fazit könnt ihr hier lesen.

    Falls ihr Euch nur für ein was interessiert, kommt ihr mit Klick auf die Links direkt dorthin. Sonst einfach auf weiterlesen klicken:
    Impressionen #LBM17
    Impressionen und Fazit zur #BMB17

    Leipziger Buchmesse Logo

    Leipziger Buchmesse 2017

    Ich war auch wie im vergangenen Jahr so halb „dienstlich“ auf der Buchmesse. Ich habe für mephisto 97.6 ein paar Online-Schichten geschoben – Donnerstag den ganzen Tag und Samstag ab 13 Uhr. Freitag war ich bei meinem Praktikum eingespannt.

    mephisto 97.6 war wie immer mit einem Roten Sofa in der Glashalle vertreten. Es gab einige Autoren die eingeladen wurden und zum Gespräch da waren. Unter anderem waren das Sebastian Fitzek, Arne Jysch oder Flixx. Ich hatte in Vorbereitung darauf zwei Bücher gelesen: „Der Club“ von Takis Würker und „Der Kaugummigraf“ von Kirsten Reinhardt. Leider konnte ich nur eines führen…
    Ich war meine drei Schichten dafür verantwortlich, einige der Onliner die andere geschrieben haben, vielleicht noch mit Zitaten aufzufüllen oder auch die Audios hochzuladen. Danach mussten sie Online gestellt werden. War also als Online-Fee im Dienst : )

    Conny und Laptop

    Leider war ich damit so die ganze Zeit ausgelastet, dass ich kaum dazu kam, mal über die Messe zu schlendern. Nach meinem Interview am Samstagmittag, bin ich noch schnell zu Laura Newmans Signierstunde am Drachenmond-Stand gegangen. Ich bin ja ein großer Fan von ihr : ) Auch ich hatte Glück und konnte eine ihrer Goodie-Bags bekommen. Unter den Laura-Anhängern sind sie ja schon wirklich heiß begehrt.

    Goodies Leipziger Buchmesse

    Mein Fazit zur #LBM17: Insgesamt hat mir die Buchmesse wirklich viel Spaß gemacht, natürlich war es für mich zum „arbeiten“ auch recht anstrengend. Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr wirklich mehr Zeit für die Buchmesse und Mich sozusagen bei der LBM zu nehmen. Nur drei oder vier Stunden reichen bei weitem nicht. Außerdem konnte ich so leider kaum bzw. eigentlich keine Autoren treffen. Und im Gegensatz zu Frankfurt ist es in Leipzig ja erlaubt Bücher zu kaufen. Und dazu hatte ich diesmal auch einfach keine Chance : ( Die Bücher die ihr oben seht, die habe ich am Sonntagabend nach der Blogger Session noch gratis bekommen. Ich möchte nicht undankbar klingen, denn meine Schwester hat sich wirklich gefreut, aber ich hätte mir gerne noch das ein oder andere kaufen wollen.

    Ich hatte aber dennoch die Chance, mit einigen ins Gespräch zu kommen. Darunter gehörten auch mal wieder Patrizia von Maaraavillosa. Außerdem bin ich mit den Leuten von der LoveLetterConvention ins Gespräch gekommen. Uns sie haben mir richtig Lust gemacht auf Berlin, leider bin ich zu der Zeit im Praktikum und weiß noch nicht wie was wo. Gerne hätte ich noch andere Leute getroffen, wir haben uns aber iwie verpasst. Nun ja, wie sehen uns in Frankfurt? : )

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    Buchmesse: Blogger Session 2017

    Am Sonntag habe ich mir von meinen Eltern, als vorgezogenes Ostergeschenk sozusagen, eine Eintrittskarte für die #BMB17 – auf Deutsch: Buchmesse: Blogger Session 2017 – schenken lassen. Mein Gedanke dahinter: etwas für den Blog lernen und vernetzen. Bevor ich zu meinem Fazit dazu komme, berichte ich erstmal meinen Tagesablauf.

    BMB17 Keynote

    Sonntag pünktlich um zehn Uhr dreißig, saß ich mit gefühlt 30 anderen Leuten in einem Vortragsraum im Kongresscenter Leipzig. Ich kannte kaum einen im Raum, nur vom sehen her erkannte ich einige aus ihrem Blog wieder. Neben mir nahm eine nette Dame platz, die von mvb kam. Ich weiß nicht ob es nur mir so ging, aber ich glaube tatsächlich wenige kannten sich. Im Laufe des Tages bin ich einigen Menschen begegnet: viele Journalisten (!), Menschen von Verlagen und kaum Blogger. Die Blogger die ich kennen gelernt habe, waren meist sehr frisch mit ihrem Blog, unter anderem Phoebes Bücher. Sehr glücklich war ich, dass ich Janine von Kapri-Zioes einmal persönlich getroffen habe. Ich folge ihr schon recht lange… eigentlich schon gefühlt ewig : )

    Eröffnet wurde das ganze mit einer Keynote von Andreas Platthaus. Er ist der Ressortchef für Literatur und literarisches Leben bei der FAZ. Er hat über Blogger im Vergleich zu Journalisten gesprochen. Was es für Unterschiede seiner Meinung nach gibt, zwischen Blogs und den Meiden. Ihre Vorteile und Nachteile. Und mich hat er stark zum Nachdenken gebracht. Er hat darüber gesprochen, dass wir in unseren Blogs sehr subjektiv schreiben könne. Das Feuilleton  analysiert dafür mehr, hat weniger Platz und muss objektiver berichten. Doch trotzdem sieht er uns als Kritiker – obwohl wir uns selber kaum als Kritiker bezeichnen würden. Und irgendwie hat er recht: wenn mir ein Buch nicht gefallen hat, findet es selten einen Vermerk auf den Blog. Ein Verriss – lese ich viel zu selten?! Habt ihr schon einen geschrieben? Schickt ihn mir doch gerne! Ich lese meist nur von „guten“ bis „phänomenalen“ Bücher. Drei bis fünf Bewertungseinheiten. Eins oder Zwei? Bekommen kaum Beachtung.
    Gefreut hat mich, dass Platthaus die Leidenschaft hinter den Blogs erkannt hat. Denn dass ist es,  was die Meisten von uns antreibt. Die Zeitung ist in dem Sinne nur auf Kommerz aus. Dafür lassen sich Blogs leichter beeinflussen und das haben Verlage und Autoren mittlerweile Spitz bekommen. Wir sollten aufpassen um unserer Integrität nicht zu schaden.

    BMB17 Recht für Blogger

    Danach musste man sich für einen Programmpunkt entscheiden: eine Diskussionsrunde „Warum über Bücher bloggen?“ oder eine „Lehrveranstaltung“ mit Rechtsanwalt Tilman Winterling zum Thema Rechte für Blogger. Ich habe mich dafür entschieden und bereue es keine Minute. Ich habe einiges gelernt und weiß, das ich mich demnächst mal mit meinem Impressums auseinander setzten muss : )

    Nach der Mittagspause ging es wieder in zwei Gruppen weiter. Lovelybooks hat über Suchmaschinenoptimierung gesprochen. Ich war jedoch bei einem Gespräch, welche Formate es für Buchblogger noch gibt: Instagram, YouTube und Podcast. Das war für mich nichts Neues. Ich habe es leider nur so wahrgenommen, irgendwie Werbung für die Blogger die vorne saßen zu machen. Nützliches hat sich leider nicht daraus ergeben. : (

    BMB17 Geld Buchblogger

    Den Abschluss haben Wolfgang Tischer (übrigens auch Moderator über den ganzen Tag hinweg) und Fabian Neidhardt über Möglichkeiten gesprochen, wie man als Buchblogger Geld verdienen kann. Die ganze Präsentation gibt es auch als Blogpost bei Wolfgang auf dem Blog direkt zum lesen. War ziemlich informativ!

    Mein Fazit zur #BMB17: Um zum Ende dieses langen Post zu kommen, versuche ich mein Fazit so kurz wie möglich zu halten. Mich hat zu Beginn der Preis ganz schön abgeschreckt, schließlich hat eine Karte 42 Euro gekostet. Ich dachte mir aber, vernetzten und lernen, dass ist es doch wert? Doch leider bin ich irgendwie zwiegespalten. Auf der einen Seite war das Gespräch über Rechte als Blogger sehr interessant und ich habe einiges gelernt. Auch die Keynote von Platthaus hat zum denken angeregt. Die Aktion, die Blogger zu fotografieren und ihnen die Bilder zur Verfügung zu stellen, war ziemlich nett. Doch leider fand ich die anderen Veranstaltungen recht eintönig. Ich habe kaum Möglichkeiten gehabt, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Mit den Sitznachbarn hat man kurz geplauscht. Auf andere zugehen, wäre ganz schön merkwürdig gewesen. Vor allem weil sich von vornherein kleine Grüppchen gebildet hatten, die sich kannten. Ich hätte mir mehr ein „kennen lernen “ und „vernetzten“ gewünscht. Von mir aus auch gerne eine Art Speed-Dating, gerne auch mit den Journalisten und Verlagsmenschen die da waren.

    Was mich zur nächsten Frage bringt: warum waren so viele davon da? Ich dachte, die Blogger Session war für Blogger – wollten die sich nur informieren? Gerne hätte ich mich über Namensschilder gefreut. Nicht jeder hatte seinen Presseausweis um. Ich denke nicht, dass ich im kommenden Jahr noch einmal eine Karte kaufen würde. Ich wüsste nicht, ob ich es jemanden empfehlen würde, weder Anfänger, Fortgeschrittene Buchblogger oder Profis. Lernen konnten meiner Meinung nach am meisten die Anfänger. Die Profis kannten sich untereinander schon und blieben untereinander. Und ich selber würde mich als Fortgeschrittener Blogger sehen, war irgendwie aufgeschmissen.

    Wie hat Euch die Buchmesse gefallen? Ward ihr auf der Blogger Session oder habt überlegt daran teilzunehmen?

    Sorry for the long post <3
    xoxo Conny

    Weiterführende Links/ Leseempfehlungen:

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    1 Comment

  • Reply Andrea

    Hallo Conny und vielen Dank für die Verlinkung. 🙂
    Ich habe tatsächlich auch mal einen Veriss geschrieben: http://lohntdaslesen.de/wo-bist-du-stefanie-kollmann-obwegeser
    Ich würde mich über mehr Kommentare hierunter und ein paar Links zu Verissen auch freuen.
    Ich habe ein ähnlich zwiegespaltenes Gefühl zu den Blogger Sessions, habe mich aber doch letzten Endes dazu entschieden, mir die Karte noch zu kaufen, nachdem ich auch letztes Jahr dort war.
    Im Gegensatz zu Dir finde ich aber, dass man leicht mit anderen ins Gespräch kommt. Ich habe auch die Grüppchenbildung nicht so stark empfunden. Ich habe mich zum Beispiel in der Mittagspause einfach an einen Tisch sazu gestellt. Dort standen einige zusammen, die sich auch gerade erst kennen gelernt hatten. Von außen sieht das dann vielleicht schon wie ein Grüppchen aus. Aber ich erlebe die Leute dort als sehr aufgeschlossen.
    Diese Möglichkeit, andere Blogger kennen zu lernen, ist für mich ein ebenso starkes Argument für die Sessions, wie die Themen-Workshops.
    Hast Du Deine Vorschläge für Namensschilder oder ein Speed Dating auf den Feedbackbogen geschrieben? Das fände ich prima, denn ich hatte dort auch formuliert, dass ich mir mehr Möglichkeiten zur Vernetzung wünsche, aber ich hatte nicht so konkrete Ideen wie Du.
    Ich hoffe aber, dass da vielleicht einige Leute zusammen kommen, denen es ähnlich geht, sodass sich im nächsten Jahr vielleicht noch etwas ändert.

    16/Apr/2017 at 11:51
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