Originaltitel:
Autor: Bianca Iosivoni
Seitenanzahl: 401
Genre: Roman, New Adult, Liebesroman
Reihe: 3. Band
Preis: 10,00€ [PB]
E-Book: 8,99€
Bewertung: 3
Verlag: LYX-Verlag
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Klappentext

Eine einzige Nacht kann dein ganzes Leben verändern … 

Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen – das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen … 

First 3: Die letzte erste Nacht – Bianca Iosivoni

Meinung

In diesem Band geht es ja um unsere kleinen Lernwütigen Tate und Trevor. Vielleicht war es genau auch das Problem, dass ich mich mit beiden nicht so gut identifizieren konnte, denn auf lernen hatte ich noch nie so viel Bock. Und soviel Leidenschaft und Vergessen wie die beiden es immer beim Lernen hat, kenne ich gar nicht. Brauch man da nicht gerade besonders viel Konzentration und keine Ablenkungen? : D

Bei Schreibstil kann ich wie immer nicht meckern. Bianca kann einfach schreiben, trotz der Schwierigkeiten ist das Buch immer für einen schnellen (Re-)Read zu haben. Die Story ist weder abgedroschen noch vorhersehbar und erst ab der Mitte hatte ich so ein richtiges Gefühl für den Plottwist bekommen. Und der war gut. Der Spannungsbogen war schön aufgebaut, fiel dann leider aber doch ziemlich schnell ab gegen Ende. Und das Ende war mir auch zu… wenig. Es ging dann alles ziemlich schnell, ich konnte die Intention hinter Tates Handeln nicht ganz nachvollziehen. Klar Liebe ist Liebe, aber nun ja. Es war mir dann alles etwas zu gefühlskalt, wie es im ganzen Buch irgendwie schon die ganze Zeit war. Dieses flatterhafte Gefühl sich in das Buch und die Figuren zu verlieren/verlieben hat mir einfach gefehlt. Ich habe mich als Leser nur wie ein Zuschauer gefühlt und nicht so, als ob ich Live dabei gewesen wäre. Da konnten mich die übrigen Teile von Biancas First-Reihe einfach mehr überzeugen.

Für die Gefühlskälte mache ich Tate (und damit leider auch Biancas Schreiben) und ihren Charakter ein bisschen verantwortlich. So wie sie kaum jemanden in ihr Leben gelassen hat, so hat sie mich als Leser kaum in ihre Gefühlswelt blicken lassen. Klar haben wir ihre Intention und Gefühle mitgeteilt bekommen. Trotzdem war sie immer ein bisschen Kaltherzig und Gefühlsarm. Trevor dagegen kam mir menschlicher vor und ihn mochte ich auch mehr im Buch. Doch gerade wegen seine Stille und Kommunikationsarmheit (ist das überhaupt ein Wort? – er hat kaum geredet!) war es auch bei ihm ein bisschen schwierig, sich in ihn hineinzuversetzen. Und gerade wenn man sich nicht so gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen kann, macht es einen meiner Meinung nach, als Leser schwierig, sich mit dem Buch anzufreunden.

Vom dritten Band der First-Reihe „Die letzte erste Nacht“ hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft.  Ich hatte von TNT mehr Explosion, mehr Leidenschaft, einfach Mehr erwartet. Leider konnte mir das der dritte Band der First-Reihe nicht bieten. Er hat mich eher mit diesem „Nunja, ist halt der dritte Band in einer Reihe“-Gefühl zurück gelassen. Aber das ist okay, nicht alle Bücher müssen allen gefallen.

Jetzt seid Ihr dran: wie hat Euch der Band gefallen? Wenn ihr es mehr mochtet, warum? Schreibt mir gerne Eure Rezension in die Kommentare, ich freue mich!

Bewertung

3/5

Bildquellen

  • Die letzte erste Nacht – Bianca Iosivoni: Bildrechte beim Autor