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Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe

Fifty Shades Darker

James Foley

20171 h 55 min
Metadaten
Titel Fifty Shades Darker
Original Titel Fifty Shades Darker
Regisseur James Foley
Land  Vereinigte Staaten
Laufzeit 1 h 55 min
Komponist Danny Elfman

Fifty Shades liebt man oder hasst man. Ich muss ehrlicher Weise zugeben, ich bin ein Fan. Aber nur in soweit, dass ich die Bücher ganz gerne mag, sie mir aber irgendwie zu viel Sex beinhalten und zu wenig Story. Jedoch die Filme finde ich klasse, einfach weil sie das wichtigste und „die Story“ die in den Büchern steckt, vermitteln. Da kann ich vielleicht alleine sein, aber nachdem ich im Film war, habe ich es nun endlich auch mal geschafft, meine Meinung nieder zu schreiben! : )

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© Universal Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Inhalt

Gefährliche Liebe ist der zweite Teil des berühmten „Sadomaso-Softpornos“ Fifty Shades of Grey. Er schließt direkt an den ersten Film an. Die junge Literaturstudentin Anastasia Steele hat mit ihrem „Freund“ Christian Grey Schluss gemacht. Dieser hat eine zum Teil brutale SM-Vorliebe mit der die junge Frau nicht klar kam/kommt. Da sie sich jedoch beide ineinander verliebt haben, versucht Christian Ana wieder für sich zurück zu gewinnen. Er versucht keine Dom-Sub-Beziehung mehr, sondern will Ana zuliebe, eine „normale“ Beziehung führen. Doch ihre Beziehung steht unter einem schlechten Stern, denn nicht nur eine Ex-Geliebte von Christian versteht die Beziehung nicht. Auch Christians ehemalige Domina „Mrs. Robinson“ ist gegen die Beziehung der Beiden. Und wenn das nicht genug wäre, muss Ana nach ihrem Studium sich auch noch einen neuen Job suchen…

Meinung

Etwas, was meiner Meinung dem Filme zugute kommt, was aber wohl die Regisseurin Sam Taylor-Johnson des ersten Teils, nicht so sehen wird, ist, dass E. L. James als Buchautorin an dem Film mitgewirkt hat. Dass ihr Ehemann das Drehbuch geschrieben hat, passt also nur allzu gut ins Bild. Und macht den Film sehr persönlich und Buchnah!
Das schöne an dem zweiten Teil der Reihe ist, dass man endlich über dieses Kennlern-Aspekt hinaus ist. Die Charakter sind angeschnitten, man kennst sie und sie kennen sich. Das heißt mehr Story, die am Ende auch was bringt. Und weniger Sex, der die verprüdeten Zuschauer in die Sitze sinken lässt. Die kleinen Einreißer gibt es aber trotzdem und diese werden mit humoristischer Ernsthaftigkeit zum Teil vermittelt – ich sage nur Liebeskugeln! : )
Für mich als Buchleser war die Geschichte im Film einfach verdaulich, ich stand im Stoff und habe mich gefreut, wenn Handlungen aus dem Buch kamen. Doch diese haben sich leider zu sehr vermischt. Als Nicht-Leser bin ich mir sicher, kann man zwischen verrückter Ex-Freundin, neuem Job, Ex-Domina und die eigentlichen Probleme zwischen Ana und Christian unterscheiden. Mir hat mal wieder gezeigt, dass man Bücher auch gut verfilmen kann. Und dass man über das Christliche-Vorstadt-Klischee springen sollte, um Fifty Shades Teil zwei eine Chance zu geben.

Wer meine Meinung noch in einem Beitrag hören möchte, kann gerne hier mal reinschauen: „Der verschämte Porno“ auf mephisto 97.6

Bildquellen

  • Fifty Shades 2 Filmplakat: © Universal Pictures − Alle Rechte vorbehalten.
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