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Captain Marvel

.Das MCU wächst und wächst und scheint die beste Maketingidee gewesen zu sein, seit es die Filmindustrie gibt. Und ich muss ehrlich zugeben, ich vergöttere (!) Marvel dafür, dass sie diese Idee hatten. Als Serienjunkie ist für mich die Idee bzw. die Filme und Serien dahinter, wie eine ziemlich große Serie. Und Captain Marvel ist eines der letzten Folgen Staffel 3 – Phase 3 vor Avengers: Endgame.

Captain Marvel

Inhalt

Captain Marvel spielt Mitte der 90er Jahre, als sich die Organisation S.H.I.E.L.D. erst in Aufbau befindet. Das größte Problem der amerikanischen Bevölkerung war bis dahin der Kalte Krieg der zu Ende gegangen ist. Von Aliens hat noch nicht einmal Area 51 etwas gehört. Agent Coulson ist Frischling und „Azubi“ bei Nick Fury, als die beiden zu einem Einbruch gerufen werden. Es handelt sich dabei um „Vers“, eine von den Kree ausgebildete Elite-Einheit-Soldatin, die bei einem Einsatz gefangen geworden ist und sich auf die Erde retten konnte. Und dieser Planet fühlt sich für sie merkwürdig vertraut an, denn sie hat Träume von Früher, die ein Leben auf der Erde andeuten. Zusammen mit Agent Fury macht sich Vers auf der Suche nach ihrer Identität und Geschichte und den Erzfeinden der Kree: den Skulls. Denn nur sie steht zwischen den Gestaltwandlern und der Sicherheit der Menschheit…

Meinung

Mit Captain Marvel haut auch Marvel nach DC endlich einen Superheldenfilm raus, bei deinen die Hauptperson eine Frau ist. Dabei wurde es auch endlich mal Zeit meiner Meinung nach. Doch kann ich wiederum die Meinung einiger nicht teilen, dass es sich dabei um keinen guten Film handelt.

Zuerst muss erwähnt werden: es ist ein Superheldenfilm. Tiefgründige Metaphern oder krasse schauspielerische Leistungen stehen dabei im keinsten (!) Fall im Vordergrund und das will und sollte (?!) der Film auch gar nicht erreichen. Innerhalb von Minuten war die Handlung schon im vollen Gange und wir als Zuschauer waren im „Hier und Jetzt“ dabei. Dass dabei die ein oder anderen Basics für Nicht-MCU-Fans nicht erklärt wurden sind (Kree?!), war für mich als Fan (und dadurch vielleicht auch Kenner) des Universums absolut nebensächlich. Die Handlung hat sich mit einem konkreten und auch vorhersehbaren roten Faden straight mit witzigen Dialogen und flotten Kampfszenen abgewechselt und durchgezogen.

Neben der Handlung in den 90er haben wir eine kleine „parallele Zeitlinie“ sechs Jahre davor, bei den es nur um die Geschichte von Captain Marvel alias Vers alias Carol Denvers geht. Dabei handelt es sich bei Captain Marvel um ein Schlüsselfilm im MCU. Er erklärt auch viele Geschichten die sich dabei zum Beispiel um S.H.I.E.L.D.l, Fury oder auch das spätere MCU ganz allgemein drehen. Trotzdem ist leider traurig und sollte erwähnt werden, dass dadurch der Handlungsstrang der Captain Marvel, bzw. auch Carol Denvers ziemlich kurz kommen. Marvel scheint mit dem Film noch schnell unsere Superheldin vor Endgame einfügen zu wollen und zwei Geschichten/Filme in einen Film zu packen.

So wurde ich zum Beispiel als Nicht-Comicleser dadurch leider mit einigen Fragen zurück gelassen: wie, wo, was, wieso?! (genau kann ich nicht ohne Spoiler drauf eingehen ;D ). Trotzdem ist die Emanzipation und Entwicklung unserer Superheldin nicht zu Kurz gekommen und hat mich Motiviert zurück gelassen.

(Im übrigen ist mir gerade aufgefallen, dass wohl die eine Szene mit dem „Wiedergeboren, länger Leben Blah“ gar nicht im Film vorkam? Ich kann mich nicht erinnern, vielleicht ein Fall für die Extended Edition?)

Positiv zu erwähnen ist, dass die Computereffekte und das CGI echt gut weg kam in dem Film. Bei „Supergirl“ scheint die Superpower immer masslos übertrieben, unnatürlich und viel zu schlecht Computeranimiert. Carol Denvers hat man ihre Superfäuste einfach abgekauft. Auch die paar Jährchen die Coulter und Fury durch das CGI genommen worden sind, sieht man Beiden nicht an. Es ist super das so etwas heutzutage möglich ist und nicht einfach jüngere Schauspieler gecastet werden müssen. Der Film glänzt nicht zuletzt auch durch Samuel L. Jacksons Humor, Leistung und vor allem auch Leidenschaft für diese Rolle.

Die zwei Stunden Film sind so auch durch das Duo Nick Fury – Carol Denvers geprägt. Deren Witze und Humor haben mich als Zuschauer zu unterhaltsam durch den Film geleitet, dass ich nach der Zeit auf einmal aus dem Kinositz aufgestanden bin und überrascht auf die Uhr geschaut habe. Aber auch die Nebencharaktere wie das kleine Fellknäuel Goose haben zum Amüsement beigetragen und den Film unterhaltsam gemacht.

Von Humorlevel her, stelle ich Captain Marvel auf ein Level mit Guardians of the Galaxy Vol.1 und Thor: Ragnarok. Mir hat es riesig Spaß gemacht den Film zuschauen, egal ob als Schlüsselelement zwischen Infinity War und Endgame oder auch als Solo-Stück. Und für Fans des Universums ist der Film nicht zuletzt nur ein Muss, sondern tatsächlich auch Pflicht!

*** Wir haben in unserem Podcast BookTunes „Captain Marvel“ im übrigen unsere erste Sondersendung gewidmet. Gerne reinhöre! ***


Andere Reviewer: Philip von BookWalk

Bildquellen

  • Captain Marvel: © 2019 Marvel Studios − Alle Rechte vorbehalten.
  • Captain Marvel Filmplakat: © 2019 Marvel Studios − Alle Rechte vorbehalten.
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1 Comment

  • Reply Nicole

    Jetzt bin ich auch endlich dazu gekommen deine Rezension zu lesen und ich freue mich, dass du so viel Spaß im Kino hattest :). Ich werde ihn mir ja gemütlich zuhause anschauen, so wie ich das auch mit Endgame halten werde, erwarte dann aber auch eher ein unterhaltsamen Film, der auf Comedy und Effekte setzt. Das kennt man ja von Marvel, somit würde ich da auch nie mit anderen Ewartungen dran gehen.

    Was Supergirl anbelangt: Ich bin mit der Serie leider auch nie so wirklich warm geworden. Habe sie zwar in Netflix noch auf meiner Watchlist stehen, aber bisher reizt mich das nicht. Hatte auf Sixx immer mal ein paar Folgen nebenbei laufen und die haben mich nicht dazu animiert mich dem ganzen einmal genauer zuzuwenden, obwohl ich Supergirl zumindest in den Crossovern des Arrowverse mag.

    27/Mrz/2019 at 13:46
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