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{Review} Scythe: Die Hüter des Todes – Neal Shusterman

Originaltitel: Scythe
Autor: Neal Shusterman
Seitenanzahl: 528
Genre: Fantasy, Jugendbuch, Roman, Utopie/Dystopie, Science Fiction
Reihe: Band 1
Preis: 19,99€ [HC]
E-Book: 14,99€
Bewertung: 3
Verlag: Fischer-Verlage
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Klappentext

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

Scythe 1 - Hüter des Todes – Neal Shusterman

Meinung

Ich gebe zu, ich habe lange gebraucht um durch Scythe zu kommen. Anfang des Jahres habe ich mir das Buch in englisch mit aus meinem Boston-Besuch mitgebracht, im Sommer angefangen und dann zog es sich bis ungefähr Mitte November. Allerdings lag das nicht am Englisch! : ) Schlussendlich konnte ich es durch BookBeats „fertig“ lesen, aber das hat mich nicht mehr begeistert als das englische Buch selber.

Kommen wir zum besten Teil meiner Meinung: der Idee. Die Idee einer „unsterblichen“ Welt und den Sensenmännern/Scythe als Todbringer finde ich super. Ich war schon immer Fan von guten Utopien/Dystopien und Shusterman hat meiner Meinung nach eine gute geschaffen. Problem wie ich finde: die Storyline ist ziemlich langweilig bzw. als Leser habe ich kaum spannende Story mitbekommen. Beim Charakter-Building hätte Shusterman sich mehr Zeit nehmen können. Dadurch kamen Cidra und Rowan, Faraday u.a. und deren Charakterbeschreibung so kurz, dass man sich kaum mit ihren anfreunden konnte und sie als Hauptpersonen lieb gewinnen konnte. Das ganze verbesserte sich erst nach knapp 300 Seiten, aber da ist das Buch dann auch schon fast wieder vorbei…

Obwohl oder vielleicht gerade wegen der kurzen Schreibweise ist es einfach, in das Buch rein zu kommen. Shusterman ist kein Freund von langen Beschreibungen, was es im Englischen wie auch im Deutschen leichter macht, Anschluss zu finden. Der lang vorbereitete Höhepunkt, kam zwar nicht überraschend, war aber von der Handlung doch sehr überraschend und endet in einem runden Abschluss was mich sofort angefixt hat, den zweiten Teil mir zu besorgen bzw. zu hören. Und um dem schon mal vorzugreifen: alleine wegen dem überragenden zweiten Teil lohnt es sich, sich durch den ersten Band durch zu „arbeiten“.

Alles in allem verstehe ich den Hype um den ersten Scythe-Band nicht so arg – die Idee ist allerdings einzigartig und die Geduld wird im zweiten Band belohnt. Das Buch als mittlerweile schon diesjähriger „Klassiker“ im Fantasy-Bereich ist ein Muss für Genreleser.
Wie fandet ihr den Band? Habt ihr schon alle Bände gelesen?

Bewertung

3/5

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